Montag, 6. Juli 2009

Gewonnen hat Manu - herzlichen Glückwunsch


Leider haben bis zum Schluss nur 5 Märchenerzählerinnen durchgehalten, für Manu hat sich das Mitmachen auf jeden Fall gelohnt - für die Anderen, so hoffen wir ;-) auch!

Manu, bitte teile uns deine Adresse mit, damit wir diese an Bettypepper weitergeben können. Der tolle Preis wird Dir von dort direkt zugeschickt.


Wir bedanken uns bei allen unseren Teilnehmerinnen und bei den Sponsoren, welche diese Aktion untersützt haben. Inchie-Bingo geht in die große Sommerpause und hofft, ihr seit wieder dabei wenn wir im Frühherbst eine neue Runde Inchie-Bingo spielen!?

Dienstag, 30. Juni 2009

verhext

warum auch immer, war es mir bis jetzt nicht möglich auf diesem Blog neu zu posten. Ich hoffe, es funktioniert jetzt!

Wie verlängern die Frist nochmals bis Sonntag und hoffen, das es noch ein paar Teilnehmerinnen schaffen ihr Märchen fertig zu erzählen.

Am Sonntag Abend wird dann die Verlosung des schönen Preises von Bettypepper stattfinden.

Montag, 22. Juni 2009

und nun zum Ende

Hier das Ende in Kurzform :
Die Stiefmutter probierte nochmals Schneewittchen umzubringen.
Diesmal mit einem giftigen Apfel. Dieser blieb Schneewittchen
im Hals stecken . Die sieben Zwerge legten Schneewittchen in einen
gläseren Sarg. Ein Prinz kam vorbei wollte Schneewittchen im Sarg
zum Schloß transportieren , dabei rutschte der giftige Apfel wieder
aus dem Hals und der verliebte Prinz nahm Schneewittchen mit auf sein
Schloß . Dort heiratete sie .

ENDE


1. Inchie mit Apfel
2. Inchie mit dem Buchstabe S oder P , S=Schneewittchen / P=Prinz
3. Inchie mit Herz , für die Liebe
4. Inchie mit Spitze für die Hochzeit.

Bitte vergesst nicht eure Beiträge unter Kommentare hochzuladen.

Noch eine schöne Woche wünschen euch
Britta und Nicole

Sonntag, 21. Juni 2009

Wir haben nicht in den giftigen Apfel gebissen

aber den Zettel verlegt - zumindest ich ;-) und die andere Märchenerzählerin befindet sich gerade auf den Wegen der Nibelungen im Teutoburger Wald. Deshalb bitte ich um etwas Geduld bis Morgen...

Sonntag, 14. Juni 2009

........das Märchen geht weiter

Als es ganz dunkel geworden war, kamen die Herren von dem Häuslein, das waren die sieben Zwerge, die in den Bergen nach Erz hackten und gruben. Sie zündeten ihre sieben Lichtlein an, und wie es nun hell im Häuslein ward, sahen sie, dass jemand darin gesessen war, denn es stand nicht alles so in der Ordnung, wie sie es verlassen hatten. Der erste sprach: "Wer hat auf meinem Stühlchen gesessen?" Der zweite: "wer hat von meinem Tellerchen gegessen?" Der dritte: "wer hat von meinem Brötchen genommen?" Der vierte: "wer hat von meinem Gemüschen gegessen?" Der fünfte: "wer hat mit meinem Gäbelchen gestochen?" Der sechste: "wer hat mit meinem Messerchen geschnitten?" Der siebente: "wer hat aus meinem Becherlein getrunken?" Dann sah sich der erste um und sah, dass auf seinem Bett eine kleine Delle war, da sprach er: "wer hat in mein Bettchen getreten?" Die anderen kamen gelaufen und riefen: "In meinem hat auch jemand gelegen!" Der siebente aber, als er in sein Bett sah, erblickte Schneewittchen, das lag darin und schlief. Nun rief er die andern, die kamen herbeigelaufen und schrien vor Verwunderung, holten ihre sieben Lichtlein und beleuchteten Schneewittchen. "Ei, du mein Gott! Ei, du mein Gott!" riefen sie, "was ist das Kind so schön!" Und hatten so große Freude, daß sie es nicht aufweckten, sondern im Bettlein fortschlafen ließen. Der siebente Zwerg aber schlief bei seinen Gesellen, bei jedem eine Stunde, da war die Nacht herum. Als es Morgen war, erwachte Schneewittchen, und wie es die sieben Zwerge sah, erschrak es. Sie waren aber freundlich und fragten: "Wie heißt du?" "Ich heiße Schneewittchen", antwortete es. "Wie bist du in unser Haus gekommen?" sprachen weiter die Zwerge. Da erzählte es ihnen, dass seine Stiefmutter es hätte wollen umbringen lassen, der Jäger hätte ihm aber das Leben geschenkt, und da wär' es gelaufen den ganzen Tag, bis es endlich ihr Häuslein gefunden hätte. Die Zwerge sprachen: "Willst du unsern Haushalt versehen, kochen, betten, waschen, nähen und stricken, und willst du alles ordentlich und reinlich halten, so kannst du bei uns bleiben, und es soll dir an nichts fehlen." "Jaa, sagte Schneewittchen, "von Herzen gern!" und blieb bei ihnen. Es hielt ihnen das Haus in Ordnung. Morgens gingen sie in die Berge und suchten Erz und Gold, abends kamen sie wieder, und da mußte ihr Essen bereit sein. Den ganzen Tag über war das Mädchen allein; da warnten es die guten Zwerglein und sprachen: "Hüte dich vor deiner Stiefmutter, die wird bald wissen, dass du hier bist; lass ja niemand herein! Die Königin aber, nachdem sie Schneewittchens Lunge und Leber glaubte gegessen zu haben, dachte nicht anders, als sie wäre wieder die Erste und Allerschönste, trat vor ihren Spiegel und sprach:











"Spieglein, Spieglein an der Wand,
wer ist die Schönste im ganzen Land?
"
Da antwortete der Spiegel:
"Frau Königin, Ihr seid die Schönste hier,
aber Schneewittchen über den Bergen
bei den sieben Zwergen
ist noch tausendmal schöner als Ihr."






Da erschrak sie, denn sie wußte, dass der Spiegel keine Unwahrheit sprach, und merkte, dass der Jäger sie betrogen hatte und Schneewittchen noch am Leben war.


Und da sann und sann sie aufs neue, wie sie es umbringen wollte; denn so lange sie nicht die Schönste war im ganzen Land, ließ ihr der Neid keine Ruhe.

Und als sie sich endlich etwas ausgedacht hatte, färbte sie sich das Gesicht und kleidete sich wie eine alte Krämerin und war ganz unkenntlich. In dieser Gestalt ging sie über die sieben Berge zu den sieben Zwergen, klopfte an die Türe und rief: "Schöne Ware feil, feil!" Schneewittchen guckte zum Fenster hinaus und rief: "Guten Tag, liebe Frau! Was habt Ihr zu verkaufen?" "Gute Ware", antwortete sie, "Schnürriemen von allen Farben", und holte einen hervor, der aus bunter Seide geflochten war. Die ehrliche Frau kann ich hereinlassen, dachte Schneewittchen, riegelte die Türe auf und kaufte sich den hübschen Schnürriemen. "Kind", sprach die Alte, "wie du aussiehst! Komm, ich will dich einmal ordentlich schnüren." Schneewittchen hatte kein Arg, stellte sich vor sie und ließ sich mit dem neuen Schnürriemen schnüren. Aber die Alte schnürte geschwind und schnürte so fest, dass dem Schneewittchen der Atem verging und es für tot hinfiel. "Nun bist du die Schönste gewesen", sprach sie und eilte hinaus. Nicht lange darauf, zur Abendzeit, kamen die sieben Zwerge nach Haus; aber wie erschraken sie, als sie ihr liebes Schneewittchen auf der Erde liegen sahen, und es regte und bewegte sich nicht, als wäre es tot. Sie hoben es in die Höhe, und weil sie sahen, dass es zu fest geschnürt war, schnitten sie den Schnürriemen entzwei; da fing es an ein wenig zu atmen und ward nach und nach wieder lebendig. Als die Zwerge hörten, was geschehen war, sprachen sie: "Die alte Krämerfrau war niemand anderes als die gottlose Königin. Hüte dich und lass keinen Menschen herein, wenn wir nicht bei dir sind!" Das böse Weib aber, als es nach Haus gekommen war, ging vor den Spiegel und fragte:







"Spieglein, Spieglein an der Wand,
wer ist die Schönste im ganzen Land?
"
da antwortete er wie sonst:
"Frau Königin, Ihr seid die Schönste hier,
aber Schneewittchen über den Bergen
bei den sieben Zwergen
ist noch tausendmal schöner als Ihr."




Als sie das hörte, lief ihr alles Blut zum Herzen, so erschrak sie, denn sie sah wohl, dass Schneewittchen wieder lebendig geworden war. "Nun aber", sprach sie, "will ich etwas aussinnen, das dich zugrunde richten soll", und mit Hexenkünsten, die sie verstand, machte sie einen giftigen Kamm. Dann verkleidete sie sich und nahm die Gestalt eines anderen alten Weibes an. So ging sie hin über die sieben Berge zu den sieben Zwergen, klopfte an die Türe und rief: "Gute Ware feil, feil!" Schneewittchen schaute heraus und sprach: "Geht nur weiter, ich darf niemand hereinlassen!" "Das Ansehen wird dir doch erlaubt sein", sprach die Alte, zog den giftigen Kamm heraus und hielt ihn in die Höhe. Da gefiel er dem Kinde so gut, dass es sich betören ließ und die Türe öffnete. Als sie des Kaufs einig waren, sprach die Alte: "Nun will ich dich einmal ordentlich kämmen." Das arme Schneewittchen dachte an nichts, ließ die Alte gewähren, aber kaum hatte sie den Kamm in die Haare gesteckt, als das Gift darin wirkte und das Mädchen ohne Besinnung niederfiel. "Du Ausbund von Schönheit", sprach das boshafte Weib, "jetzt ist's um dich geschehen", und ging fort. Zum Glück aber war es bald Abend, wo die sieben Zwerglein nach Haus kamen. Als sie Schneewittchen wie tot auf der Erde liegen sahen, hatten sie gleich die Stiefmutter in Verdacht, suchten nach und fanden den giftigen Kamm. Und kaum hatten sie ihn herausgezogen, so kam Schneewittchen wieder zu sich und erzählte, was vorgegangen war. Da warnten sie es noch einmal, auf seiner Hut zu sein und niemand die Türe zu öffnen. Die Königin stellte sich daheim vor den Spiegel und sprach:.......



g
9. Inchie mit Haus oder Häuslein
10. Inchie mit Schneeflocke - für Schneewittchen und das Märchen beginnt im Winter
11. Inchie in grautönen für die Berge , eventuell mit kleinem Stein dekorieren
12. Inchies mit Lederriemen oder Schnüre

Viel Spaß bei der Umsetzung und einen schönen Sonntag
wünschen Britta und Nicole


Samstag, 6. Juni 2009

sechs Inchie Märchenerzähler und vier neue Aufgaben

Den bisherigen sechs Inchie-Märchenerzähler danken wir, für die schönen Umsetzungen - es macht wirklich Spass zu sehen, wie ihr das Märchen mit Inchies erzählt ;-) Jeder kann natürlich noch mit Einsteigen und einfach die "verpassten" Inchies nachholen und sein Inchie-Märchen werklen. Ausserdem lockt am Ende noch der schöne Preis von Bettypepper -warum nicht gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen - aber das ist ja ein anderes Märchen, bevor wir weiter abschweifen also zurück zu Schneewitchen.

Über ein Jahr nahm sich der König eine andere Gemahlin. Es war eine schöne Frau, aber sie war stolz und übermütig und konnte nicht leiden, dass sie an Schönheit von jemand sollte übertroffen werden. Sie hatte einen wunderbaren Spiegel; wenn sie vor den trat und sich darin beschaute, sprach sie:

"Spieglein, Spieglein an der Wand, - wer ist die Schönste im ganzen Land?

So antwortete der Spiegel:

"Frau Königin, Ihr seid die Schönste im Land."

Da war sie zufrieden, denn sie wusste, dass der Spiegel die Wahrheit sagte.

Schneewittchen aber wuchs heran und wurde immer schöner, und als es sieben Jahre alt war, war es so schön, wie der klare Tag und schöner als die Königin selbst. Als diese einmal ihren Spiegel fragte:

"Spieglein, Spieglein an der Wand, - wer ist die Schönste im ganzen Land?"

So antwortete er:

"Frau Königin, Ihr seid die Schönste hier, aber Schneewittchen ist tausendmal schöner als Ihr."

Da erschrak die Königin und ward gelb und grün vor Neid. Von Stund an, wenn sie Schneewittchen erblickte, kehrte sich ihr das Herz im Leibe herum, so hasste sie das Mädchen. Und der Neid und Hochmut wuchsen wie ein Unkraut in ihrem Herzen immer höher, dass sie Tag und Nacht keine Ruhe mehr hatte. Da rief sie einen Jäger und sprach: "Bring das Kind hinaus in den Wald, ich will's nicht mehr vor meinen Augen sehen. Du sollst es töten und mir Lunge und Leber zum Wahrzeichen mitbringen." Der Jäger gehorchte und führte es hinaus, und als er den Hirschfänger gezogen hatte und Schneewittchens unschuldiges Herz durchbohren wollte, fing es an zu weinen und sprach: "Ach, lieber Jäger, lass' mir mein Leben; ich will in den wilden Wald laufen und nimmermehr wieder heimkommen." Und weil es gar so schön war, hatte der Jäger Mitleid und sprach: "So lauf hin, du armes Kind." Die wilden Tiere werden dich bald gefressen haben, dachte er, und doch war's ihm, als wär' ein Stein von seinem Herzen gewälzt, weil er es nicht zu töten brauchte. Und als gerade ein junger Frischling dahergesprungen kam, stach er ihn ab, nahm Lunge und Leber heraus und brachte sie als Wahrzeichen der Königin mit. Der Koch musste sie in Salz kochen, und das boshafte Weib ass sie auf und meinte, sie hätte Schneewittchens Lunge und Leber gegessen.

Nun war das arme Kind in dem großen Wald mutterseelenallein, und ward ihm so angst, dass es alle Blätter an den Bäumen ansah und wusste nicht, wie es sich helfen sollte. Da fing es an zu laufen und lief über die spitzen Steine und durch die Dornen, und die wilden Tiere sprangen an ihm vorbei, aber sie taten ihm nichts. Es lief, solange nur die Füße noch fort konnten, bis es bald abend werden wollte; da sah es ein kleines Häuschen und schaute neugierig hinein. In dem Häuschen war alles klein, aber so zierlich und reinlich, daß es nicht zu sagen ist. Da stand ein weißgedecktes Tischlein mit sieben kleinen Tellern, jedes Tellerlein mit seinem Löffelein, ferner sieben Messerlein und Gäbelein und sieben Becherlein. An der Wand waren sieben Bettlein nebeneinander aufgestellt und schneeweiße Laken darüber gedeckt. Schneewittchen, weil es so hungrig und durstig war, aß von jedem Tellerlein ein wenig Gemüs und Brot und trank aus jedem Becherlein einen Tropfen Wein; denn es wollte nicht einem allein alles wegnehmen. Hernach, weil es so müde war, legte es sich in ein Bettchen, aber keins passte; das eine war zu lang, das andere zu kurz, bis endlich das siebente recht war; und darin blieb es liegen, befahl sich Gott und schlief ein.

Als es ganz dunkel geworden war, kamen die Herren von dem Häuslein, das waren die sieben Zwerge, die in den Bergen nach Erz hackten und gruben.

5. Farbe deiner Wahl * mit Spiegel oder stark glänzende Deko = Spiegel

6. Farbe grün mit Naturdeko = Wald

7. Farbe deiner Wahl * mit der Zahl 7 = Sieben

8. Farbe deiner Wahl* mit dem Buchstaben Z = Zwerge

* Farbe deiner Wahl, bitte nicht mehr schwarz, weiß und rot verwenden!

Nächste Woche geht es weiter, das Märchen kennen die Meisten - wie ihr es umsetzt darauf sind wir gespannt!

Mittwoch, 27. Mai 2009

Es war ein mal

mitten im Winter, und die Schneeflocken fielen wie Federn vom Himmel herab. Da saß eine Königin an einem Fenster, das einen Rahmen von schwarzem Ebenholz hatte, und nähte. Und wie sie so nähte und nach dem Schnee aufblickte, stach sie sich mit der Nadel in den Finger, und es fielen drei Tropfen Blut in den Schnee. Weil das Rote im weißen Schnee so schön aussah, dachte sie bei sich: "Hätt' ich ein Kind, so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie das Holz an dem Rahmen!" Bald darauf bekam sie ein Töchterlein, das war so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarzhaarig wie Ebenholz und ward darum Schneewittchen genannt. Und wie das Kind geboren war, starb die Königin.

Heute startet eine neue Runde Inchie-Bingo - die 16 Inchies werden das Märchen von Schneewittchen erzählen. Pro Woche sind wieder 4 Inchies nach unserer Vorgabe zu fertigen, Spielplan ausdrucken und auf Eurem Blog - mit einem Link zu diesem Blog - zu zeigen und hier einen Kommentar zu hinterlassen [genaue Spielregeln ->].

1. schwarz (wie Ebenholz) mit einer schwarzen Deko Eurer Wahl
2. rot (wie Blut) mit einer roten Deko Eurer Wahl
3. weiß (wie Schnee) mit einer weißen Perle
4. Krone = Königin

Wir hoffen, ihr habt an unserer neuen Herausforderung, Spass - als kleine Motivationsspritze wird am Ende der vierten und letzten Runde unter allen Teilnehmerinnen, ein klasse Inchie-Paket von Bettypepper verlost.

Gewinnen könnt ihr, ein Inchiesorder mit Hüllen, einmal Inchiesrohlinge black und einmal Magnetband (für Inchies-Kühlschrankmagnete o.ä.):